Präzision nicht nur für den Bau!

20 Juni 2016 von Hans-Rainer Keine Kommentare »

Legen Sie doch mal für einen Moment die große Schlagbohrmaschine aus den Händen – es geht auch kleiner. Viel kleiner. Heute möchte ich Ihnen die laser-mikrobearbeitung vorstellen, ein Verfahren mit dem höchste Präzision beim Bohren und anderen Arbeiten erreicht werden kann. Die Schlagbohrmaschine, die Sie gerade netterweise aus der Hand gelegt haben wirkt verglichen mir einer Laserbohrung wie eine ganze Bohrinsel.

Ein Schneidlaser bei der Arbeit an einem Werkstück. (Photo: Bystronic 2006, Lizenz: CC-BY-SA)

Ein Schneidlaser bei der Arbeit an einem Werkstück. (Photo: Bystronic 2006, Lizenz: CC-BY-SA)

Laserbearbeitung wird vor allem in der Hochtechnologie angewendet. Viele der neueren medizinischen Eingriffe, etwa Stands oder Prothesen, wären ohne präzise Fertigungstechniken undenkbar – oder würden Sie sich eine Prothese einsetzten lassen, die mit der Flex aus einem Stück Baustahl geschnitten wurde?  Auch in der Luft- und Raumfahrttechnik, wo Bruchteile von Millimetern über Erfolg oder Misserfolg einer Milliarden Euro teuren Mission entscheiden können, ist höchste Präzision das oberste Gebot. Auch hier werden Laser zur Fertigung der perfekten Bauteile eingesetzt. Neben der außergewöhnlich hohen Präzision und der absolut sauberen Verarbeitung ist ein weiter Vorteil beim Laserschneiden die hohe Geschwindigkeit mit der Werkstücke teil- oder vollautomatisch verarbeitet werden können. So können große Stückzahlen in kurzer Zeit produziert werden ohne daß bei der Fertigung Abweichungen zwischen den einzelnen Exemplaren entstehen.

Ähnlich wie beim aktuellen Trendthema 3D-Druck ist eine Verarbeitung dreidimensionaler Objekte möglich, allerdings im umgekehrten Verfahren: Der Laser kann aus dem vollen Material mannigfaltige Formen herausschneiden, während der 3D Druck durch Zugabe von Material ein Objekt Stück für Stück erst aufbaut. Viele 3D-Modelle lassen sich in Folge mit Lasertechnik wesentlich präziser und robuster herstellen, als z.B. ein erster Prototyp aus dem 3D-Drucker.

Wenn Sie sich jetzt fragen, was das denn nun alles mit dem Bau zu tun hat, möchte ich Sie nicht länger auf die Folter spannen. Mit Hilfe der genannten Lasertechnik lassen sich extrem präzise und individuell gefertigte Werkzeuge und Verbindungsmaterialien herstellen. Insbesondere spezielle Schrauben oder Schraubenschlüssel, die selbst im Fachhandel nicht erhältlich sind.

Dachgauben: So kommt die Sonne unter’s Dach

11 Juni 2014 von Hans-Rainer Keine Kommentare »

Schöne, moderne Dachgauben in Berlin (Photo: Ronny0786 für de.wikipedia, CC BY-SA 3.0 )

Schöne, moderne Dachgauben in Berlin (Photo: Ronny0786 für de.wikipedia, CC BY-SA 3.0 )

Selbst bei strahlendem Sonnenschein ist manch ein ausgebautes Dach finster wie ein schottischer Schlosskeller. Geschuldet ist dies zumeist den winzigen Dachfenstern, die, zumeist hoch oben in der Schräge eingelassen, zu allem Überfluss auch noch fast unmöglich zu reinigen sind. Sie möchten Ihr Dach oder das Dachgeschoss sanieren? Tun Sie sich selbst einen Gefallen und denken Sie gleich an den Ausbau mit einer Dachgaube. Nichts, lassen wir die 150 m² Dachterrasse mal Außen vor, lässt einen Raum in der Dachetage schöner wirken und sorgt für eine hellere und angenehmere Atmosphäre als eine Dachgaube.
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Ein dichtes Dach auch bei größeren Projekten

9 April 2013 von Hans-Rainer Keine Kommentare »

Wie einfach ein Flachdach abzudichten ist hängt neben dem Können des Dachdeckers und der Qualität des verwendeten Materials auch von seiner Größe ab. Während sich das Dach des Gartenhauses noch bequem an einem warmen Sommernachmittag mit ein paar Rollen Bitumen-Schweißbahn abdichten lässt, wird es bei größeren Flächen schon deutlich anspruchsvoller. Wenngleich sich das Abdichten technisch nicht signifikant von bei kleinen Flächen angewendeten Verfahren unterscheidet, ist hier das Risiko einer späteren Undichtigkeit irgendwo am Dach doch deutlich erhöht. Zwar ist es immer schön, durch Eigenleistung am Bau das oftmals schmale Budget zu schonen, doch auch entstehende Folgekosten, wie etwa eine Reparatur des Daches oder ein viel zu spät bemerkter Wasserschaden sollten durchaus in Betracht gezogen werden. Gerade bei größeren Projekten empfiehlt es sich daher, Profis zu beauftragen. Spätestens wenn es an spezielle Anforderungen, wie etwa Parkdeckbau geht, ist die Erfahrung eines Profis durch nichts zu ersetzen!

Professionelle Anbieter, wie etwa die Firma Gerba aus Schwerin, blicken auf Jahrelange Erfahrung im Bereich Hallenbau zurück. Mit Profis wie diesen an Ihrer Seite erhalten Sie ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann – ganz ohne, daß Sie dafür schwitzen müssen. Gefertigt wird selbstverständlich ganz nach Ihren Vorstellungen – denn jedes Bauprojekt ist so individuell wie sein Bauherr. Standardisiert wird, wo es sinnvoll ist, nicht da wo es dem Dienstleister Mühe spart. Die auf der Homepage zu findende Referenzliste zeigt eine stattliche Auswahl von Projekten mit Flächen von über 2,000 m². Hierunter finden Sie vor allem schöne Projekte, deren ausgeklügeltes Design nicht von jedem Dienstleister und vor allem nur sehr schwer in Eigenarbeit realisiert werden könnte. Diesem Anspruch tut auch das Selbstverständnis des Unternehmens, das sich im Slogan “VON UNS KÖNNEN SIE ALLES ERWARTEN NUR NICHT DAS ÜBLICHE” äußert, genüge.

Unterm Strich bleibt zu sagen: Gartenhaus – selbst machen. Parkdeck oder große Halle? Holen Sie sich Profis mit in’s Boot! Denn unter’m Strich wird’s so bei schönerem Ergebnis auch noch günstiger.

Das richtige Dachdeckerwerkzeug

19 November 2012 von Hans-Rainer Keine Kommentare »

Solide Arbeit auf dem Bau funktioniert nicht ohne gutes Werkzeug. Getreu dem Motto “billig gekauft ist doppelt gekauft” gilt es hier nicht immer nur Schnäppchen zu jagen. Vielmehr ist gutes Werkzeug aus dem mittleren bis oberen Preissegment fast immer eine gute Wahl und eine Investition für die Zukunft. Werkzeug, auf das Sie sich in jeder Situation verlassen können wird Ihnen viel Verzweiflung ersparen. Oder wie viele Handwerker haben Sie schon mit Werkzeug aus dem Discounter arbeiten sehen…? Was in den meisten Handwerklichen Bereichen gilt ist für Dachdeckerwerkzeuge keine Ausnahme: Qualität zählt!
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Flachdach mit Flüssigem Kunststoff abdichten – eine Alternative zu Bitumen!

20 Juni 2012 von Hans-Rainer Keine Kommentare »


Grundsätzlich gilt, dass Flachdächer aufgrund ihrer Form viel eher und heftiger Witterungseinflüssen unterliegen als Steildächer. Regen und Schmelzwasser bleiben länger stehen und unterschiedliche Temperaturen wirken sich, zusammen mit Sonnenlichteinstrahlungen, als Elastizitätszerreißproben aus.
Zunächst einmal sollten Sie dann Bescheid wissen darüber, mit welchem Grundmaterial Ihr Flachdach gebaut und isoliert ist. Häufig wird dabei Bitumen verwende, das aber nicht sehr elastisch ist und durch die oft extremen Witterungsbelastungen spröde und rissig wird. Dadurch wird z.B. immer eher eine Sanierung notwendig als bei einem Folien-Flachdach.

Drum ist es in manchen Fällen nur Makulatur und Augenwischerei und letztlich nur eine temporäre oder kostengünstige Lösung, kleinere undichte Stellen abzudichten. Meist sind diese Feuchtigkeitsurheber gar nicht so genau zu lokalisieren, oder sie sind nur Symptom dafür, dass das komplette Dach saniert werden muss.
Mittels modernerer Verfahren ist es seit Mitte der 70ger Jahre gelungen, Flüssigkunststoffe zu entwickeln, die den bisher verwendeten Materialien, vor allem Bitumen (Teer), doch überlegen sind. Musste ein Bitumendach zuvor alle 2-3 Jahre mit einem bitumösen Dachlack behandelt werden um Schäden präventiv zu begegnen. Denn gerade auch der Klimawandel tut ein Übriges, um dem Bitumen zuzusetzen.

Zwar haben die Bitumen Hersteller mittlerweile Verfahren entwickelt durch Kunststoffzusätze dem Bitumen mehr Festigkeit zu geben. Ob dies gelungen ist, wird erst die Zukunft zeigen.
Bei allen Bemühungen muss man dennoch anmerken, dass das Ausgangsmaterial Bitumen ber oberflächenspröde ist, sich unter Klimaeinwirkungen verändert. Die dabei auftretenden Risse lassen Regenwasser eindringen, der dem Dach dann in der nächsten Frostperiode den endgültigen Stoß versetzt. Hat das Material einmal seine Elastizität und Klebekraft verloren, können immer mehr Schäden auftreten (dampfblasen, Risse), die letztendlich in die Bausubstanz eindringen und ihr schädigend zusetzen. Vor allem an Stellen, an denen zwei Materialien aufeinander treffen, treten bevorzugt Schäden auf.
Aber um das Flachdach abdichten zu können, muss man bei den seit den 90gerJahren auf dem Markt befindlichen Flüssigkunststoffen kein Fachmann sein, sondern kann die undichten Stellen auch als Heimerker bearbeiten, bzw. das komplette Dach selbst sanieren. Das Material spricht für sich und wer Wert darauf legt endlich einmal mit dem Thema undichte Stellen und das Flachdach abdichten nichts mehr zu tun haben möchte, tut dies mit Flüssigkunststoff. Immerhin haben Tests gezeigt, dass auch nach 30 Jahren noch keine Undichtigkeiten gegeben oder Beanstandungen anderer Art notwendig waren.

Alle Werkstoffe, die beim Flachdach abdichten zum Einsatz kommen müssen, sind einkomponentig und damit absolut Heimwerker geeignet. Die Flüssigkunststoffe sind zu 100% Wasserdicht, wenn sie in einer Stärke von 2,5 bis 3mm aufgetragen werden und außerdem hochelastisch.
Aufgetragen wird der Flüssigkunststoff dann ja nach Geschmack mit Rolle oder Pinsel. Nach dem Trocknen hat man einen weitaus besseren und langanhaltenderen Schutz als mit herkömmlichen Methoden. Zum Flachdach abdichten mit Flüssigkunststoff eignen sich Bitumendächer (auch bei anschließender Dachbegrünung), Metalldächer und Wellplattendächer.
Beim Flachdach sanieren gilt es eine bestimmte Arbeitsschrittigkeit einzuhalten, um auf lange Sicht hin Freude am Dach zu haben.

Das Dach muss gereinigt werden undichte Stelle werden mit PU-Dichtmasse vorbehandelt. Abhängig von dem Zustand des Untergrundes sollte eine Grundierungsschicht aufgetragen werden. Die dauerelastische 2mm starke Dichtschicht wird dann in zwei Schritten aufgetragen. Der letzte Arbeitsschritt umfasst das Auftragen der Deckschicht.
Das anzutreffende Ergebnis ist eine unverwitterbare, homogene Schicht, die dauerelastisch ist und eine nahtlose Oberfläche präsentiert.

Wie erneuere ich mein Flachdach?

6 Juni 2012 von Hans-Rainer Keine Kommentare »

Flachdächer haben im Gegensatz zu konventionellen Steildächern keine Neigung bzw. nur eine sehr geringe Neigung von maximal 17,6%. Das macht sowohl die Konstruktion wie auch das Aufbauen des Flachdaches einfacher. Daher kann ein Flachdach bis zu 50% günstiger sein als ein übliches Steildach, was erhebliche Kosten bedeutet, wenn man in Betracht zieht, um welche Summen es bei der Errichtung eines Daches geht. Zudem bietet ein Flachdach auch weitere Vorteile, die nicht unerwähnt bleiben sollten.

Auf Grund des geringen Eigengewichtes belastet es die Bausubstanz nicht so stark wie ein Steildach, zudem bietet es Sturm weniger Angriffsfläche, was Dauerhaft zu weniger Reparaturkosten führen wird. Sollte später der Wunsch aufkommen, sein Haus zu erweitern, kann man jederzeit anbauen, ohne dass die Architektur des vorhandenen Steildaches mit eingeplant werden muss. Generell wirken Flachdächer architektonisch eleganter und moderner als konventionelle Steildächer, daher strahlen sie ein Flair aus, welches viele Menschen sehr ansprechend finden. Ein weiterer Vorteil eines Flachdaches ist die Möglichkeit, dass man durch Lichtkuppeln die Wohnräume mit Licht fluten kann, was zu einer angenehmen Wohnatmosphäre führt. Und nicht zuletzt bietet ein Flachdach an, dass man es auch zu einer wunderschönen, ausladenden Dachterrasse oder einer begrünten Fläche umbauen kann. Aber auch die Nachteile eines Flachdaches sollten nicht unerwähnt bleiben.

Bei Regenfall werden bei einem Steildach die unterliegende Räume geschützt durch die regensichere, geneigte Dachdeckung, die in Kombination mit der Schwerkraft das Regenwasser nach unten rinnen lässt. Bei einem Flachdach muss anders vorgegangen werden: Das Flachdach abdichten ist die einzige Option, die einem zur Verfügung steht, um die unterliegenden Räume zu schützen. Getan wird dies in der Regel mit einer Bitumenschweißbahn, die über das Flachdach gezogen wird. Ein Flachdach abdichten ist, wenn es sorgfältig durchgeführt wird, ein Garant für langlebige Qualität, aber dennoch hält ein Flachdach in der Regel nur ca. 30 Jahre, bevor es saniert werden muss. Ein Flachdach erneuern ist keine kostengünstige Angelegenheit, aber auch nichts, was einen abhalten sollte, sich für diese Baumform zu entscheiden, wenn sie einem am besten gefällt. Wenn man ein Flachdach erneuern muss, bedeutet dies, man muss sich für die Art, wie man das Flachdach abdichten will, entscheiden. Wie erwähnt, in der Regel wird dies mit einer Bitumenschweißbahn getan, aber es gibt noch andere Variante, und diese sollen mit ihren jeweiligen Vor- wie auch Nachteile kurz genannt werden.

Die Bitumendachabdichtungen sind seit Jahrzehnten erprobt und haben sich als sehr effektiv herausgestellt. Die Durchführung ist einfach, teils jedoch zeitaufwändig, was zu höheren Kosten führen kann. In hiesigen Breitengranden sollte die Bitumenschweißbahn elastisch sein, da sie auf diese Weise der Kälte im Winter besser standhält. Widerstandsfähiger als eine Bitumenschweißbahn ist eine EPDM-Dichtungsbahn, ein robustes Material, das großflächig aufgetragen werden kann und damit einen deutlich besseren Schutz gegen das Wetter aufweist, jedoch sowohl von den Materialkosten wie auch vom Zeitaufwand keine günstige Lösung darstellt. Ein Flachdach abdichten wird heutzutage häufig auch erzielt durch aufgespritzte Flüssigkunststoffe, was kostentechnisch die billigste Lösung ist. Zudem wird der flüssige Kunststoff ganzflächig auf das Dach aufgespritzt, weswegen keine Fuge entsteht, durch die Wasser eindringen könnte. Da Flüssigkunststoffe hochelastisch sind, können sie auf jedes Flachdach aufgebracht werden, ohne Probleme zu verursachen. Eine weitere Möglichkeit, mit der man das Flachdach erneuern kann, ist eine Dacheindeckung mit einem nichtrostenden Metall. Teuer im Material und in der Verarbeitung, bietet es bei korrekter Durchführung idealen Schutz gegen Regen und Schnee und verspricht eine Langlebigkeit, die andere Materialien nicht halten können.

Richtiger Umgang mit einem Dachpappen-Brenner

29 Mai 2012 von Hans-Rainer Keine Kommentare »

Fast bei jedem Hausbau wird für die Abdichtung vor Feuchtigkeit vom Dach, vom Keller oder vom Balkon eine Bitumenschweißbahn verwendet. Aufgetragen wird die Bitumenschweißbahn im sogenannten Aufflammverfahren, dies bedeutet das die Bitumenschicht der Schweißbahn unter Hitze verflüssigt wird. Dies ist notwendig zum einen wegen der Dichtigkeit, aber auch für die Haftung am Untergrund.

Werkzeug prüfen- bevor es los geht!

Bevor man mit einem Dachpappen- Brenner mit der Abdichtung von einem Dach anfangen kann, sollte man den Brenner, den Schlauch wie auch den Anschluss prüfen. Zum Betrieb vom einem Dachpappen- Brenner ist Gas notwendig, daher sollte der Schlauch wie auch der Anschluss entsprechend geprüft sein. Prüft man sein Werkzeug nicht, kann es durch Undichtigkeiten im Anschluss oder am Schlauch zu einer Entzündung vom Gas kommen. Bei der Arbeit selbst, ist darauf zu achten das der Gas- Schlauch nicht versehentlich durch die Brennerflamme beschädigt wird. Stellt man während den Arbeiten eine Undichtigkeit am Anschluss oder am Brenner fest, ist der Gasanschluss an der Gasflasche sofort zu schließen und zu prüfen.

Bitumen wird vom Dach entfernt

Wichtig ist auch: Bevor es losgeht, altes Bitumen gründlich vom Dach entfernen!

Dies muss man bei Verwendung von einem Brenner beachten

Bei der Verwendung von einem Dachpappen-Brenner, zum Beispiel zum Flachdach abdichten muss man einiges beachten. Bevor man mit der Abdichtung anfangen kann, muss man meist den Untergrund mit einem bitumenhaltigen Voranstrich vorbereiten. Was oft unterschätzt wird ist die Entzündlichkeit von diesem Voranstrich, insbesondere wenn man die Trocknungszeiten nicht beachtet. Beginnt man zu früh mit dem Aufschweißen der Bitumenschweißbahnen, kann sich der Voranstrich und somit der Untergrund entzünden. Daher müssen unbedingt die jeweiligen Herstellerangaben zu den Trocknungszeiten beachtet werden, wenn man den Untergrund bearbeiten muss. Ist der Untergrund eine Dämmlage auf der die Schweißbahn aufgetragen wird, muss man auch hier vorsichtig sein. Erhitzt man die Schweißbahn und somit den Untergrund zu stark, kann es zu Schmelzungen bei der Dämmlage kommen. Dies kann letztendlich dann Löscher in der Dämmlage bzw. sich auch negativ auf die Dämm- Eigenschaften auswirken. Wird die Dämmschicht zu stark erhitzt, ist unter Umständen sogar eine Entzündung der Dämmschicht möglich.

Als weiteres muss man beim Flachdach abdichten beachten, dass man die Bitumenschweißbahn beim Flachdach abdichten nicht zu lange mit der Flamme erhitzt. Eine zu lange Erhitzung der Schweißbahn kann die Oberschicht beschädigen. Eine solche Beschädigung der Oberfläche kann zu Undichtigkeiten und Rissen in der Schweißbahn und letztendlich zu Schäden am Dach führen.

Sicherheit bei der Arbeit mit dem Dachpappen- Brenner

Die Prüfung und Sicherheit der Werkzeuge wurde bereits erwähnt, auch bei den einzelnen Arbeitsweisen wurde auf die Gefahren hingewiesen. Die Hauptgefahr bei der Arbeit mit einem Dachpappen- Brenner ist durch die offene Flamme und die hohe Temperatur, die Brandgefahr. Es ist daher wichtig, dass bei der Arbeit mit einem Dachpappen- Brenner möglichst vorsichtig umgegangen wird und die Brandgefahren minimiert werden. Dies ist zum Beispiel möglich, in dem man die Arbeitsstelle möglichst sauber von entzündlichen Baustoffen hält. Auch sollte bei der Arbeit mit einem Dachpappen- Brenner immer ein Löschgerät vorgehalten werden.

Selbstklebende Dachpappe

9 Mai 2012 von Hans-Rainer Keine Kommentare »

Dachpappe mit Kaltkleber
Der übliche Weg, wie man mit Dachpappe ein Flachdach abdichten kann, ist die Bahnen mit einem besonderen Kleister zu versehen, der auch als Kaltkleber bezeichnet wird. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass der Heimwerker, im Gegensatz zur Bitumenschweißbahn, beim Verlegen nicht schweißen muss. Der Nachteil ist, dass der Kaltkleber nicht lange hält, immer wieder erneuert werden muss und dadurch regelmäßiger Handlungsbedarf besteht, wenn das Dach wasserdicht bleiben soll. Bei der Auswahl des richtigen Klebers sollte ein Dachdecker beraten, der gleichzeitig einschätzen kann, ob es reicht, die Dachpappe nur punktuell oder besser ganzflächig zu verkleben.

Die Bitumenschweißbahn
Unter einer Bitumenschweißbahn ist ein Vlies aus Kunststoff oder Glas zu verstehen, das von zwei Seiten mit Bitumen beschichtet ist. Sie wird überlappend neben die andere Bahn gelegt. Die Schweißbahnen werden zunächst erhitzt und dann, inzwischen flüssig geworden, miteinander verschweißt. Dieses Verfahren ist nicht einfach und sollte eher von einem Fachmann durchgeführt werden, der sich professionell mit einem Gasbrenner auf einem Dach bewegen kann und sorgfältig darauf achtet, dass auch alle Stellen dicht geschlossen sind und keine Feuchtigkeit eindringen kann.
Immer beliebter wird die Kombination aus beiden Verfahren. Die Dachpappe wird zuerst verlegt und mit Kaltkleber und Nägeln stabilisiert. Danach wird eine Schweißbahn auf die Dachpappe gelegt und fest verschweißt.

Selbstklebende Dachpappe
Auf kleinen Bauten, zum Beispiel Holzschuppen oder Gartenhäuschen, ist selbstklebende Dachpappe die richtige Wahl, besonders dann, wenn das Dach nur wenig Tragkraft hat. Das oberste Gebot ist allerdings, wie bei den anderen Verfahren mit Gasbrennern oder Kaltklebern auch, dass der Untergrund absolut sauber sein muss. Der Schmutz gefährdet die Haltbarkeit der Dachpappe. Die Gefahr ist weniger, dass der Kleber nicht haftet, sondern eher, dass der Schmutz die Dachpappe angreift und sie dadurch wasserdurchlässig wird. Sind die Bahnen ausgebreitet, wird die Abziehfolie mit einem Messer entfernt. Damit die Bahnen nicht schief und krumm verlegt werden, muss schnell und genau gearbeitet werden, weil der Kleber sehr stark haftet und nachträgliche Korrekturen schwierig sind. Wer diese Arbeiten noch nie gemacht hat und sich Ärger ersparen möchte, sollte sich unbedingt professionell helfen lassen.
Erfahrene Heimwerker wissen, dass bei aller Sorgfalt auch die Außentemperatur während der Arbeit berücksichtigt werden muss. Das beste Ergebnis wird zwischen mindestens 10°C erzielt, außerdem sollte es nicht regnen.
Die Kosten für selbstklebende Dachpappe sind höher als für normale Dachpappe. Positiv ist aber, dass für Kaltkleber und Gasbrenner die Kosten gespart werden, weil diese Produkte überflüssig sind. Andererseits ist geklebte Dachpappe nicht so robust und langlebig wie ein Dach, das geschweißt wurde. Wer ein Flachdach abdichten will, macht sich viel Arbeit und sollte das Verhältnis von Qualität und Preis genau überlegen, sonst ist die ganze Mühe vergeblich. Bei der Entscheidung, was auf das Dach gehört, sollte auch der geübte Heimwerker auf den Rat eines Experten hören, der am besten weiß, welche Beschichtung sinnvoll ist. Auch bei einem Gartenhaus, einem Carport oder Holzschuppen hängt die Wahl der Dachbeschichtung davon ab, ob das Gebäude viel Sonne oder Regen abbekommt, ob es unter einem Baum steht, Wind und Wetter ausgesetzt ist oder im Winter schwere Schneelasten tragen muss.

Flachdach Fenster abdichten – Die Flachdach-Fenster der nächsten Generation

8 Januar 2012 von Hans-Rainer Keine Kommentare »

Mit dem Flachdach Fenster bringen Sie Licht und Luft in Ihr Haus – leider viel zu oft auch Wasser. Gerade bei starkem Wind oder S turm, wie er im Herbst und Winter häufig auftritt, drückt sich oft der eine oder andere Tropfen durch die Dichtung. Ebenso häuftig gibt es Probleme bei Minusgraden, die etwaiges in die Dichtung gesickertes Wasser frieren und sich ausdehnen lassen, was die Dichtung auseinander drückt. Das nächste Tauwetter lässt dann den Regen einsickern. Damit Sie ihr Flachdach nicht jedes Frühjahr neu abdichten müssen, empfiehlt sich die Anschaffung dichter Flachdach Fenster.

Neuartige Flachdachfenster bieten neben einer Kuppelform, die einen besonders starken Lichteinfall ermöglicht auch sehr gute Dämmeigenschaften, so daß der Temperaturverlust Duch das Flachdach Fenster möglichst gering ist. Dank vormontierter Sensoren im Fenster schließt dieses je nach Witterung automatisch und sperrt den Regen aus.

Dichte Dachluken sind heute kein Problem mehr!

Ein Flachdach Fenster – eine kritische Schwachstelle! Hier müssen Sie ihr Flachdach sorgsam abdichten!

Ein deutliches Plus gegenüber herkömmlichen Dachfenstern. Die manuelle Bedienung des dichten Fensters erfolgt über eine Funkfernbedienung – nie mehr lästiges Klettern auf Tischen und Stühlen! Konstruktionen aus Kuppeln und wagerechten Scheiben ermöglichen hierbei auch noch eine geniale Geräuschdämmung, durch den eingeschlossenen Luftraum. Zusätzliches Plus sind der große Lichteinfall und die verbessere Wärme-Isolierung.

Der Einbau von Flachdachfenstern ist bei fast allen gängigen Dacharten möglich, so können Sie ein Fenster in ein Flachdach einbauen, das aus Holz, Blech, Beton, oder anderen Materialien gefertigt ist. Für dickere Materialien gibt es so genannte Adapter Kränze, die eine sichere und dichte Arretierung des Fensters in der Decke ermöglichen. Durch diesen Modularen aufbau bei hochwertigen Flachdach Fenstern haben Sie außerdem die Möglichkeit defekte Teile schnell und kostengünstig auszutauschen. Wenn Sie Ihre Komponenten jetzt noch bei einem guten und seriösen Anbieter kaufen, kann kaum noch etwas schief gehen – im Schadensfall erhalten sie hier umgehend und unkompliziert Ersatz. Als optimaler Händler hat sich Amazon herausgestellt. Sind diese zunächst noch als Online Buchhändler aufgetreten, haben sie sich jedoch schon längst zum großartigen Versand für Heimwerker und Profi-Handwerker entwickelt. Wir empfehlen daher, Flachdach Fenster und Flachdach zubehört (z.B. zum Flachdach abdichten) bei Bei Amazon zu kaufen. Wir haben stets gute Erfahrungen mit Lieferzeiten und Rücknamen bzw. Reklamationen gemacht, was man längst nicht von allen Baustoff Händlern behaupten kann!

Um Ihr Flachdachfenster dich einzubauen oder auch andere Undichtigkeiten in Ihrem Flachdach abdichten, empfehle ich Ihnen flüssige Dichtmasse. Diese sickert auch in feine Ritzen ein und dichtet diese zuverlässig gegen Feuchtigkeit ab. Dadurch, daß sich das flüssige Material ähnlich verhält wie das auszusperrende Wasser, erhöht sich die Dichtigkeit des Daches enorm. Gerade bei Holzdächern ist darüber hinaus die Tatsache nicht zu verachten, daß ohne den einsatz von Teerpappenbrenner gearbeitet werden kann. Auf diese Weise vermeiden Sie das Risiko eines Schwelbrandes beim Abdichten Ihres Flachdaches. Unsere Empfehlen Für ein Dichtes Dach:

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg bei Ihrem Projekt!

Schweißbahn verlegen

8 November 2011 von Hans-Rainer Keine Kommentare »
Im Rahmen der anfallenden Arbeiten auf Dächern, die dazu beitragen sollen, die Abdeckungen möglichst wasser- und feuchtigkeitsundurchlässig sowie in einem gewissen Grad auf wärmedämmend zu machen, stellt das Verlegen von Schweißbahnen eine ganz zentrale Tätigkeit dar. Sowohl auf Schuppen, Lagerhäuschen und Vordächern als auch auf Garagendächern und Terrassenüberdachungen muss die alte Dachpappe hin und wieder erneuert werden. Dies macht es erforderlich, dass sie abgenutzten Materialen abgenommen und neue Beläge aufgebracht werden.
Im Zusammenhang mit der sogenannten Abdichtung von flach verlaufenden Dächern ist das Bitumenschweißen die klassische Variante.
Zur Verbesserung der Haftung von Schweißbahnen empfiehlt es sich, die Dachfläche zuvor mit einer flüssigen Bitumen Grundierung zu streichen. Diese Grundierung dann für ca 30 bis 60 Minuten trocknen lassen und dann die Schweißbahnen aufbringen. Wir empfehlen MEM Dichtes Dach 5 kg.

Um eine Bitumenschweißbahn zu verlegen, sind einige Fertigkeiten und Kenntnisse erforderlich. Darüber hinaus gehören das entsprechende Material sowie die hilfreichen Arbeitsmittel ebenfalls zu speziellen Ausstattungen.
Die Bitumenschweißbahn gilt als extrem widerstandsfähig und dicht. Um die vorgeplanten Tätigkeiten in Hinsicht auf die sachgemäße Verarbeitung beim Schweißbahn verlegen richtig und fachgerecht durchführen zu können, ist es notwendig einen Hitze führenden Brenner mitzuführen, welcher durch eine Gasgemisch betrieben wird. Dieses Gemisch, welches sich in Gasflaschen befindet, realisiert das Erhitzen der Bitumenschweißbahnen, sodass die Materialbeschichtungen verlaufen und dicht miteinander verkleben können. Die Ausführung der einzelnen Tätigkeiten erfolgt in mehreren Arbeitsschritten.
Zu Beginn wird die später auf dem Dach eingesetzte Dachpappe auf der Dachfläche mit einigen Dachpappennägeln fixiert. In der Regel können diese recht einfach in den aus Holz bestehenden Untergrund eingeschlagen werden. Dies trägt dazu bei, dass die einzelnen Dachpappen- oder Bitumenbahnen beim späteren Schweißbahn verlegen nicht verrutschen oder sich verziehen können.
Im zweiten Arbeitsgang kommt es zum Ausrollen oder Ausbreiten der ersten Schweißbahn. Zuvor erfolgt das Ausmessen des zu bedeckenden Dachbereichs. Beim Ausrollen der Schweißbahn ist es wichtig, zunächst nur die halbe Rolle auszubreiten. Die untere Seite der Schweißbahn kann nun mit dem erhitzten Schweißbrenner aufgeheizt werden. Stück für Stück wird weiterhin von der Schweißbahnrolle erhitzt und abgewickelt. Um die Haftung am Unterboden zu verstärken, wird mit dem Fuß immer wieder Druck ausgeübt. Durch festes Auftreten auf die noch warme Schweißbahn wird eine besseres Verkleben gewährleistet. Das Auftreten muss solange durchgeführt werden, bis sich an den Rändern der Schweißbahn die verflüssigte Kautschukmasse zeigt.
Beim Erhitzen der Randstreifen beim Verlegen der Schweißnaht sind Sorgfalt, Erfahrung und Feingefühl geboten. Es kann passieren, dass der Brenner zu lange auf einer Position gehalten wird, sodass dies zu einer Überwärmung der Schweißnaht führt. Dies macht sich daran bemerkbar, dass beim Festtreten die Teermasse an den Schuhen haften bleibt, weil der Teer zu flüssig ist. Wenn die Erhitzung allzu stark wird, was häufig beim ungeübten Umgang mit dem Gasbrenner vorkommt, entsteht ein Verbrennen oder ein sogenanntes Durchbrennen der Bitumenschweißbahn, sodass diese unverwendbar geworden ist. Darüber hinaus kann es auch passieren, dass darunter befindliche Bahnen verbrannt und damit undicht werden kann.
Beim Verarbeiten der Schweißbahn wird die Materialrolle von beiden Seiten her abgearbeitet. Ist die eine Hälfte der Rolle verklebt, kann jetzt der andere Teil der Rolle ausgelegt und verschweißt werden.
Beim Ausrollen der Schweißbahnen muss darauf geachtet werden, dass die neue Bahn die darunterliegende letze Bahn immer wieder um einen gewissen Teil überlappt. Das Verkleben der beiden Materialschichten basiert auf dem Ausschmelzen des Bitumens, des Teers, und wird durch mechanischen Druck verstärkt.
Nach dem Abschluss der festgelegten Tätigkeiten beim Schweißbahn verlegen, erfolgt nach dem Erkalten der Materials das Aufbringen der Dachpappe.
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