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Schweißbahn verlegen

8 November 2011
Im Rahmen der anfallenden Arbeiten auf Dächern, die dazu beitragen sollen, die Abdeckungen möglichst wasser- und feuchtigkeitsundurchlässig sowie in einem gewissen Grad auf wärmedämmend zu machen, stellt das Verlegen von Schweißbahnen eine ganz zentrale Tätigkeit dar. Sowohl auf Schuppen, Lagerhäuschen und Vordächern als auch auf Garagendächern und Terrassenüberdachungen muss die alte Dachpappe hin und wieder erneuert werden. Dies macht es erforderlich, dass sie abgenutzten Materialen abgenommen und neue Beläge aufgebracht werden.
Im Zusammenhang mit der sogenannten Abdichtung von flach verlaufenden Dächern ist das Bitumenschweißen die klassische Variante.
Zur Verbesserung der Haftung von Schweißbahnen empfiehlt es sich, die Dachfläche zuvor mit einer flüssigen Bitumen Grundierung zu streichen. Diese Grundierung dann für ca 30 bis 60 Minuten trocknen lassen und dann die Schweißbahnen aufbringen. Wir empfehlen MEM Dichtes Dach 5 kg.

Um eine Bitumenschweißbahn zu verlegen, sind einige Fertigkeiten und Kenntnisse erforderlich. Darüber hinaus gehören das entsprechende Material sowie die hilfreichen Arbeitsmittel ebenfalls zu speziellen Ausstattungen.
Die Bitumenschweißbahn gilt als extrem widerstandsfähig und dicht. Um die vorgeplanten Tätigkeiten in Hinsicht auf die sachgemäße Verarbeitung beim Schweißbahn verlegen richtig und fachgerecht durchführen zu können, ist es notwendig einen Hitze führenden Brenner mitzuführen, welcher durch eine Gasgemisch betrieben wird. Dieses Gemisch, welches sich in Gasflaschen befindet, realisiert das Erhitzen der Bitumenschweißbahnen, sodass die Materialbeschichtungen verlaufen und dicht miteinander verkleben können. Die Ausführung der einzelnen Tätigkeiten erfolgt in mehreren Arbeitsschritten.
Zu Beginn wird die später auf dem Dach eingesetzte Dachpappe auf der Dachfläche mit einigen Dachpappennägeln fixiert. In der Regel können diese recht einfach in den aus Holz bestehenden Untergrund eingeschlagen werden. Dies trägt dazu bei, dass die einzelnen Dachpappen- oder Bitumenbahnen beim späteren Schweißbahn verlegen nicht verrutschen oder sich verziehen können.
Im zweiten Arbeitsgang kommt es zum Ausrollen oder Ausbreiten der ersten Schweißbahn. Zuvor erfolgt das Ausmessen des zu bedeckenden Dachbereichs. Beim Ausrollen der Schweißbahn ist es wichtig, zunächst nur die halbe Rolle auszubreiten. Die untere Seite der Schweißbahn kann nun mit dem erhitzten Schweißbrenner aufgeheizt werden. Stück für Stück wird weiterhin von der Schweißbahnrolle erhitzt und abgewickelt. Um die Haftung am Unterboden zu verstärken, wird mit dem Fuß immer wieder Druck ausgeübt. Durch festes Auftreten auf die noch warme Schweißbahn wird eine besseres Verkleben gewährleistet. Das Auftreten muss solange durchgeführt werden, bis sich an den Rändern der Schweißbahn die verflüssigte Kautschukmasse zeigt.
Beim Erhitzen der Randstreifen beim Verlegen der Schweißnaht sind Sorgfalt, Erfahrung und Feingefühl geboten. Es kann passieren, dass der Brenner zu lange auf einer Position gehalten wird, sodass dies zu einer Überwärmung der Schweißnaht führt. Dies macht sich daran bemerkbar, dass beim Festtreten die Teermasse an den Schuhen haften bleibt, weil der Teer zu flüssig ist. Wenn die Erhitzung allzu stark wird, was häufig beim ungeübten Umgang mit dem Gasbrenner vorkommt, entsteht ein Verbrennen oder ein sogenanntes Durchbrennen der Bitumenschweißbahn, sodass diese unverwendbar geworden ist. Darüber hinaus kann es auch passieren, dass darunter befindliche Bahnen verbrannt und damit undicht werden kann.
Beim Verarbeiten der Schweißbahn wird die Materialrolle von beiden Seiten her abgearbeitet. Ist die eine Hälfte der Rolle verklebt, kann jetzt der andere Teil der Rolle ausgelegt und verschweißt werden.
Beim Ausrollen der Schweißbahnen muss darauf geachtet werden, dass die neue Bahn die darunterliegende letze Bahn immer wieder um einen gewissen Teil überlappt. Das Verkleben der beiden Materialschichten basiert auf dem Ausschmelzen des Bitumens, des Teers, und wird durch mechanischen Druck verstärkt.
Nach dem Abschluss der festgelegten Tätigkeiten beim Schweißbahn verlegen, erfolgt nach dem Erkalten der Materials das Aufbringen der Dachpappe.

Carport Flachdach

12 Juni 2010

Carport Flachdach – Für ein, zwei oder auch mehr Autos, an Ihr Haus angebaut oder freistehend – ein Carport ist eine gute Investition – ein Carport Flachdach eine gute Idee!

Sie sind genervt von Hagelschäden an Ihren Autos? Sie wollen endlich einen überdachten Parkplatz, haben aber keine Lust auf eine Garage? Ein Carport Flachdach ist genau das richtige für Sie!

Ob Carport selbst gebaut oder ein Carport Bausatz aus dem Baumarkt – sie werden ihr neues Carport Flachdach lieben!

Ob mit Dachziegel, Naturstein Dach Schindel oder Bitumenschweißbahn und Bitumenschindeln eingedeckt, ein Carport wertet ihr  Anwesen optisch auf! Durch die leichte Neigung des Daches kann das Wasser optimal abfließen und das Carport Flachdach bleibt lange dicht (Hinweise zum Flachdach abdichten hier!).

Auch Dachplatten aus Polycarbonat (Trapezplatte) oder verzinkte Stahlbleche (Trapezblech) ab besten eignet sich jedoch ein Bitumendach. Hierzu werden Bitumenschweißbahnen mit Bitumenkleber auf das Flachdach Abdichten aufgebracht und mit einem Brenner (Bitumenbrenner) verschweißt (Daher Bitumenschweißbahn).

Wenn sie die Neigung des Carport Flachdach geschickt zur  Sonnenseite wählen, bietet sich hier beim Flachdachaufbau auch die Chance zur Installation einer Solaranlage auf dem Carport Flachdach.

Im Gegensatz zu einer Garage lässt ein Carport ihr Auto schneller trocknen und senkt damit das Risiko, daß ihr kostbarer PKW vorzeitig zur alten Rostlaube verkommt. Die einmalige Investition lohnt sich also schon desswegen, weil der Wert Ihres Fahrzeuges länger erhalten bleibt.  Erinnern Sie sich einmal an die letzte Reperatur nach einem Starken Hagel – auch solche Schäden bleiben Ihnen künftig mit Ihrem Carport Flachdach erspart!   So einfach können sie Ihre PKW schützen und Ihr Haus attraktiver gestalten. Ihre Freunde und Bekannten werden neidisch sein!

Am besten planen Sie gleich, welches Carport Flachdach am besten zu Ihnen passt – ein Carport aus Holz, Carport aus Aluminium, Carport aus Stahl – mit Carport Flachdach mit Aluminium Trapezblech, Bitumenschweißbahn (Bitumendach) oder Polycarbonat Dach (Trapezplatten). Vielleicht soll es ja auch ein Carport mit Walmdach oder Spitzdach sein?  Ihrer Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit Ihrem neuen Carport!

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