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Wie erneuere ich mein Flachdach?

6 Juni 2012

Flachdächer haben im Gegensatz zu konventionellen Steildächern keine Neigung bzw. nur eine sehr geringe Neigung von maximal 17,6%. Das macht sowohl die Konstruktion wie auch das Aufbauen des Flachdaches einfacher. Daher kann ein Flachdach bis zu 50% günstiger sein als ein übliches Steildach, was erhebliche Kosten bedeutet, wenn man in Betracht zieht, um welche Summen es bei der Errichtung eines Daches geht. Zudem bietet ein Flachdach auch weitere Vorteile, die nicht unerwähnt bleiben sollten.

Auf Grund des geringen Eigengewichtes belastet es die Bausubstanz nicht so stark wie ein Steildach, zudem bietet es Sturm weniger Angriffsfläche, was Dauerhaft zu weniger Reparaturkosten führen wird. Sollte später der Wunsch aufkommen, sein Haus zu erweitern, kann man jederzeit anbauen, ohne dass die Architektur des vorhandenen Steildaches mit eingeplant werden muss. Generell wirken Flachdächer architektonisch eleganter und moderner als konventionelle Steildächer, daher strahlen sie ein Flair aus, welches viele Menschen sehr ansprechend finden. Ein weiterer Vorteil eines Flachdaches ist die Möglichkeit, dass man durch Lichtkuppeln die Wohnräume mit Licht fluten kann, was zu einer angenehmen Wohnatmosphäre führt. Und nicht zuletzt bietet ein Flachdach an, dass man es auch zu einer wunderschönen, ausladenden Dachterrasse oder einer begrünten Fläche umbauen kann. Aber auch die Nachteile eines Flachdaches sollten nicht unerwähnt bleiben.

Bei Regenfall werden bei einem Steildach die unterliegende Räume geschützt durch die regensichere, geneigte Dachdeckung, die in Kombination mit der Schwerkraft das Regenwasser nach unten rinnen lässt. Bei einem Flachdach muss anders vorgegangen werden: Das Flachdach abdichten ist die einzige Option, die einem zur Verfügung steht, um die unterliegenden Räume zu schützen. Getan wird dies in der Regel mit einer Bitumenschweißbahn, die über das Flachdach gezogen wird. Ein Flachdach abdichten ist, wenn es sorgfältig durchgeführt wird, ein Garant für langlebige Qualität, aber dennoch hält ein Flachdach in der Regel nur ca. 30 Jahre, bevor es saniert werden muss. Ein Flachdach erneuern ist keine kostengünstige Angelegenheit, aber auch nichts, was einen abhalten sollte, sich für diese Baumform zu entscheiden, wenn sie einem am besten gefällt. Wenn man ein Flachdach erneuern muss, bedeutet dies, man muss sich für die Art, wie man das Flachdach abdichten will, entscheiden. Wie erwähnt, in der Regel wird dies mit einer Bitumenschweißbahn getan, aber es gibt noch andere Variante, und diese sollen mit ihren jeweiligen Vor- wie auch Nachteile kurz genannt werden.

Die Bitumendachabdichtungen sind seit Jahrzehnten erprobt und haben sich als sehr effektiv herausgestellt. Die Durchführung ist einfach, teils jedoch zeitaufwändig, was zu höheren Kosten führen kann. In hiesigen Breitengranden sollte die Bitumenschweißbahn elastisch sein, da sie auf diese Weise der Kälte im Winter besser standhält. Widerstandsfähiger als eine Bitumenschweißbahn ist eine EPDM-Dichtungsbahn, ein robustes Material, das großflächig aufgetragen werden kann und damit einen deutlich besseren Schutz gegen das Wetter aufweist, jedoch sowohl von den Materialkosten wie auch vom Zeitaufwand keine günstige Lösung darstellt. Ein Flachdach abdichten wird heutzutage häufig auch erzielt durch aufgespritzte Flüssigkunststoffe, was kostentechnisch die billigste Lösung ist. Zudem wird der flüssige Kunststoff ganzflächig auf das Dach aufgespritzt, weswegen keine Fuge entsteht, durch die Wasser eindringen könnte. Da Flüssigkunststoffe hochelastisch sind, können sie auf jedes Flachdach aufgebracht werden, ohne Probleme zu verursachen. Eine weitere Möglichkeit, mit der man das Flachdach erneuern kann, ist eine Dacheindeckung mit einem nichtrostenden Metall. Teuer im Material und in der Verarbeitung, bietet es bei korrekter Durchführung idealen Schutz gegen Regen und Schnee und verspricht eine Langlebigkeit, die andere Materialien nicht halten können.

Schweißbahn verlegen

8 November 2011
Im Rahmen der anfallenden Arbeiten auf Dächern, die dazu beitragen sollen, die Abdeckungen möglichst wasser- und feuchtigkeitsundurchlässig sowie in einem gewissen Grad auf wärmedämmend zu machen, stellt das Verlegen von Schweißbahnen eine ganz zentrale Tätigkeit dar. Sowohl auf Schuppen, Lagerhäuschen und Vordächern als auch auf Garagendächern und Terrassenüberdachungen muss die alte Dachpappe hin und wieder erneuert werden. Dies macht es erforderlich, dass sie abgenutzten Materialen abgenommen und neue Beläge aufgebracht werden.
Im Zusammenhang mit der sogenannten Abdichtung von flach verlaufenden Dächern ist das Bitumenschweißen die klassische Variante.
Zur Verbesserung der Haftung von Schweißbahnen empfiehlt es sich, die Dachfläche zuvor mit einer flüssigen Bitumen Grundierung zu streichen. Diese Grundierung dann für ca 30 bis 60 Minuten trocknen lassen und dann die Schweißbahnen aufbringen. Wir empfehlen MEM Dichtes Dach 5 kg.

Um eine Bitumenschweißbahn zu verlegen, sind einige Fertigkeiten und Kenntnisse erforderlich. Darüber hinaus gehören das entsprechende Material sowie die hilfreichen Arbeitsmittel ebenfalls zu speziellen Ausstattungen.
Die Bitumenschweißbahn gilt als extrem widerstandsfähig und dicht. Um die vorgeplanten Tätigkeiten in Hinsicht auf die sachgemäße Verarbeitung beim Schweißbahn verlegen richtig und fachgerecht durchführen zu können, ist es notwendig einen Hitze führenden Brenner mitzuführen, welcher durch eine Gasgemisch betrieben wird. Dieses Gemisch, welches sich in Gasflaschen befindet, realisiert das Erhitzen der Bitumenschweißbahnen, sodass die Materialbeschichtungen verlaufen und dicht miteinander verkleben können. Die Ausführung der einzelnen Tätigkeiten erfolgt in mehreren Arbeitsschritten.
Zu Beginn wird die später auf dem Dach eingesetzte Dachpappe auf der Dachfläche mit einigen Dachpappennägeln fixiert. In der Regel können diese recht einfach in den aus Holz bestehenden Untergrund eingeschlagen werden. Dies trägt dazu bei, dass die einzelnen Dachpappen- oder Bitumenbahnen beim späteren Schweißbahn verlegen nicht verrutschen oder sich verziehen können.
Im zweiten Arbeitsgang kommt es zum Ausrollen oder Ausbreiten der ersten Schweißbahn. Zuvor erfolgt das Ausmessen des zu bedeckenden Dachbereichs. Beim Ausrollen der Schweißbahn ist es wichtig, zunächst nur die halbe Rolle auszubreiten. Die untere Seite der Schweißbahn kann nun mit dem erhitzten Schweißbrenner aufgeheizt werden. Stück für Stück wird weiterhin von der Schweißbahnrolle erhitzt und abgewickelt. Um die Haftung am Unterboden zu verstärken, wird mit dem Fuß immer wieder Druck ausgeübt. Durch festes Auftreten auf die noch warme Schweißbahn wird eine besseres Verkleben gewährleistet. Das Auftreten muss solange durchgeführt werden, bis sich an den Rändern der Schweißbahn die verflüssigte Kautschukmasse zeigt.
Beim Erhitzen der Randstreifen beim Verlegen der Schweißnaht sind Sorgfalt, Erfahrung und Feingefühl geboten. Es kann passieren, dass der Brenner zu lange auf einer Position gehalten wird, sodass dies zu einer Überwärmung der Schweißnaht führt. Dies macht sich daran bemerkbar, dass beim Festtreten die Teermasse an den Schuhen haften bleibt, weil der Teer zu flüssig ist. Wenn die Erhitzung allzu stark wird, was häufig beim ungeübten Umgang mit dem Gasbrenner vorkommt, entsteht ein Verbrennen oder ein sogenanntes Durchbrennen der Bitumenschweißbahn, sodass diese unverwendbar geworden ist. Darüber hinaus kann es auch passieren, dass darunter befindliche Bahnen verbrannt und damit undicht werden kann.
Beim Verarbeiten der Schweißbahn wird die Materialrolle von beiden Seiten her abgearbeitet. Ist die eine Hälfte der Rolle verklebt, kann jetzt der andere Teil der Rolle ausgelegt und verschweißt werden.
Beim Ausrollen der Schweißbahnen muss darauf geachtet werden, dass die neue Bahn die darunterliegende letze Bahn immer wieder um einen gewissen Teil überlappt. Das Verkleben der beiden Materialschichten basiert auf dem Ausschmelzen des Bitumens, des Teers, und wird durch mechanischen Druck verstärkt.
Nach dem Abschluss der festgelegten Tätigkeiten beim Schweißbahn verlegen, erfolgt nach dem Erkalten der Materials das Aufbringen der Dachpappe.

Wie kann ich mein Flachdach abdichten?

17 Oktober 2011
Flachdach abdichten mit Bitumen Schweissbahn

Flachdach abdichten mit Bitumen Schweissbahn (Photo: Holger Ellgaard)

Flachdächer neigen bekanntlich dazu, relativ leicht undicht zu werden. Bei den häufigsten Ursachen handelt es sich um Sturmschäden, Materialfehler, Hitzeeinwirkung oder große Wassermengen. Bei starken Regenfälle oder wenn große Schneemassen tauen, müssen große Niederschlagsmengen auf einmal abgeführt werden. Damit haben viele Flachdächer Probleme, weil sie über keine Neigung verfügen. So kommt es vor, dass das Ablaufsystem des Daches überfordert ist und sich das Wasser neue Wege sucht. Sogar kleine Risse können für bedeutende Wasserschäden sorgen. Daher ist es wichtig, das Flachdach richtig abzudichten. Um eventuellen Schäden, beispielsweise durch hohe Temperaturen im Sommer, vorzubeugen kann man aber auch noch mehr tun.

Mit Bitumen-Schweißbahnen das Flachdach abdichten
Ein Flachdach abdichten kann man auch als handwerklich geschickter Laie selbst vornehmen. Wichtig ist allerdings, über die richtige Ausrüstung zu verfügen. Benötigt werden hochwertige Bitumen-Schweißbahnen und ein geeigneter Brenner oder eine Kaltklebemasse. Als ersten Arbeitsschritt reinigt man die Betonfläche des Daches und trägt eine handelsübliche Bitumen-Kaltklebemasse auf den Untergrund auf. Nachdem man die Klebemasse 15 bis 30 Minuten hat einwirken lassen, kann man damit beginnen die Bitumenbahnen auszurollen. Man muss beim Verlegen der Bahnen darauf achten, dass sich die benachbarten Bahnen überlappen, so dass keine Fugen entstehen. Um sicher zu gehen, kann man auf die neu verlegten Bitumenbahnen ca. 5 Zentimeter überlappend Kaltklebemasse auftragen. Ähnlich verfährt man mit der zweiten Schicht. Auch hier müssen die Bitumenbahnen jeweils 5 Zentimeter überlappend verlegt werden. Anstelle des Arbeitens mit der Kaltklebemasse kann man auch Schweißbahnen verlegen. Sie werden mit dem Brenner erhitzt und heiß verschweißt.

Das Flachdach effektiv gegen hohe Temperaturen schützen
Flachdächer sind im Sommer relativ schutzlos starker Hitze ausgesetzt. Das schadet den Bitumenbahnen, die sich durch Hitze verformen oder porös werden können. Um eventuellen Schäden vorzubeugen, kann man einige kleine Tricks anwenden. Auf den Bitumenbahnen kann man eine Schicht hellen Kies ausstreuen. Die hellen Steine reflektieren die Sonnenstrahlen und schützen so die Bitumenschicht. Aber hierfür keine dunklen Steine verwenden, weil sie das Licht nicht reflektieren. Außerdem sollte man von Zeit zu Zeit die Nähte auf ihre Dichtigkeit überprüfen und sie gegebenenfalls ausbessern. Während der Sommerzeit sollte man das Dach allerdings nach Möglichkeit nicht betreten. Durch starke Hitze weicht die Bitumenschicht auf und könnte sich verformen, wenn man sie betritt.

Carport Flachdach

12 Juni 2010

Carport Flachdach – Für ein, zwei oder auch mehr Autos, an Ihr Haus angebaut oder freistehend – ein Carport ist eine gute Investition – ein Carport Flachdach eine gute Idee!

Sie sind genervt von Hagelschäden an Ihren Autos? Sie wollen endlich einen überdachten Parkplatz, haben aber keine Lust auf eine Garage? Ein Carport Flachdach ist genau das richtige für Sie!

Ob Carport selbst gebaut oder ein Carport Bausatz aus dem Baumarkt – sie werden ihr neues Carport Flachdach lieben!

Ob mit Dachziegel, Naturstein Dach Schindel oder Bitumenschweißbahn und Bitumenschindeln eingedeckt, ein Carport wertet ihr  Anwesen optisch auf! Durch die leichte Neigung des Daches kann das Wasser optimal abfließen und das Carport Flachdach bleibt lange dicht (Hinweise zum Flachdach abdichten hier!).

Auch Dachplatten aus Polycarbonat (Trapezplatte) oder verzinkte Stahlbleche (Trapezblech) ab besten eignet sich jedoch ein Bitumendach. Hierzu werden Bitumenschweißbahnen mit Bitumenkleber auf das Flachdach Abdichten aufgebracht und mit einem Brenner (Bitumenbrenner) verschweißt (Daher Bitumenschweißbahn).

Wenn sie die Neigung des Carport Flachdach geschickt zur  Sonnenseite wählen, bietet sich hier beim Flachdachaufbau auch die Chance zur Installation einer Solaranlage auf dem Carport Flachdach.

Im Gegensatz zu einer Garage lässt ein Carport ihr Auto schneller trocknen und senkt damit das Risiko, daß ihr kostbarer PKW vorzeitig zur alten Rostlaube verkommt. Die einmalige Investition lohnt sich also schon desswegen, weil der Wert Ihres Fahrzeuges länger erhalten bleibt.  Erinnern Sie sich einmal an die letzte Reperatur nach einem Starken Hagel – auch solche Schäden bleiben Ihnen künftig mit Ihrem Carport Flachdach erspart!   So einfach können sie Ihre PKW schützen und Ihr Haus attraktiver gestalten. Ihre Freunde und Bekannten werden neidisch sein!

Am besten planen Sie gleich, welches Carport Flachdach am besten zu Ihnen passt – ein Carport aus Holz, Carport aus Aluminium, Carport aus Stahl – mit Carport Flachdach mit Aluminium Trapezblech, Bitumenschweißbahn (Bitumendach) oder Polycarbonat Dach (Trapezplatten). Vielleicht soll es ja auch ein Carport mit Walmdach oder Spitzdach sein?  Ihrer Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit Ihrem neuen Carport!

Bitumenschweißbahn

10 März 2010

Die Bitumenschweißbahn ist der Klassiker unter den Flachdach Abdichtungen. Das Bitumenschweißbahn verlegen verlangt ein wenig Übung. Die entstandene Abdichtung ist dafür aber sehr effektiv. um Bitumenschweißbahn zu verlegen, werden die Bitumenschweißbahnen auf dem abzudichtenden Flachdach mit einer Überlappung von einigen cm ausgerollt. Dann wird die Überlappung der Bitumenschweißbahn mit einem Brenner erhitzt, bis das Bitumen schmilzt. Auf diese Weise entsteht eine dichte Verbindung. Hierbei muß darauf geachtet werden, daß die Bitumenschweißbahn auch wirklich schmilzt, um keine Lücken in der Abdichtung entstehen zu lassen, die später mühsam aufgespürt und geschlossen werden müssen.

Bitumenschweißbahn

Aufbringen von Bitumenschweißbahn auf einem Flachdach (Photo: böhringer friedrich)

Sollten sie Bitumenschweißbahn länger als wenige Stunden lagern wollen, müssen sie dies unbedingt im Stehen tun! Lagern sie die Bitumenschweißbahn keinesfalls liegend, da diese sich dann nicht mehr abrollen lassen!

Bitumenschweißbahn besteht aus einer Trägersubstanz wie Glasvlies oder Kunststoffvlies, die mit Bitumen, das aus Erdöl gewonnen wird, beschichtet sind.

Das Verlegen von Bitumenschweißbahn, gerade an Wänden, ist sehr mühsam, dennoch ist es eine günstige, wie effektive Art, sehr dichte Isolierungen zu erzielen. Mittels Bitumenschweißbahnen lassen sich sogar Swimmingpools oder Ähnliches abdichten.

Bitumenschweißbahn ist die Klassische Abdichtung für Flachdächer. Auf kleinen Flächen, etwa wenn Sie Ihr Garagendach Abdichten, ist die Arbeit überschaubar. Sollten Sie jedoch noch nie Bitumenschweißbahn verlegt haben, ist es, gerade wenn Sie ein großes Flachdach abdichten wollen, ratsam, sich professionelle Hilfe zu besorgen.

Wenn sie die Kosten für das Verlegen reduzieren wollen, können Sie anstatt teure Brenner zu kaufen, diese in vielen Baumärkten weitaus günstiger mieten! Ein weiterer Kostenpunkt, der durch Nachlässigkeit entsteht, ist nicht erstattetes Pfand für die zum Schweißen benötigten Gasflaschen! Achten Sie daher unbedingt darauf, die Abschlusskappe der Gasflasche, die sie zum Betreiben des Brenners beim Bitumenschweißbahn verlegen benötigen, nicht zu verlieren, da Sie ansonsten für die ganze Flasche kein Pfand zurück erhalten!

Haben Sie Erfahrungen mit Bitumenschweißbahn? Schreiben Sie einen Kommentar!

Flachdach abdichten – Tipps, Tricks & super Angebote

2 März 2010

Ob nach einem langen Winter, bei großer Hitze oder durch Menschen beschädigt oder nach Sturm – Flachdächer werden leicht undicht. Doch ein Flachdach abdichten ist keine Kunst! Wir verraten Ihnen alles, was Sie wissen müssen, um die nötigen Arbeiten schnell und kostengünstig selbst durchzuführen und nennen Ihnen die besten Angebote um Ihr Flachdach abdichten zu lassen.

Zumeist wird ein Flachdach mit Bitumen Schweißbahn ausgelegt, die mit Hilfe eines Brenner heiß verschweißt werden. Diese Arbeit muß besonders sorgfältig durchgeführt werden, da ansonsten bereits zu diesem Zeitpunkt ein undichtes Flachdach entsteht. Wird hier unsauber gearbeitet, wird ein späteres Flachdach abdichten fast unvermeidlich!

Das mit Bitumen Schweißbahn oder Teerpappe versiegelte Flachdach wird nun mit hellem Kies ausgestreut. Dieser verhindert ein starkes erwärmen und Aufweichen der dichten Teer Schicht auf dem dichten Flachdach. Einerseits durch die helle Farbe des Kies andererseits durch das gebundene Regenwasser, das erst nach und nach verdampft wird das abgedichtete Flachdach so gekühlt.

Wichtig ist, daß Sie die Kies Schicht, insbesondere im Sommer bei Sonneneinstrahlung oder hohen Temperaturen, nicht betreten sollten, da sonst unweigerlich die weiche Abdichtung aus Teer oder Bitumen unter dem Kies beschädigt wird! Werden Kiesel in diese weiche Teerschicht hinein getreten, wird diese undicht und Sie müssen Ihr Flachdach abdichten!

Hierzu wird es nun nötig, den gesamten Kies vom Dach herunter zu schippen, um die Bitumen Schweißbahn oder Teerpappe auf Beschädigung zu überprüfen. Diese Arbeit kann, besonders bei einem großen undichten Flachdach, sehr mühsam werden, da das Dach m² für m² nach Beschädigungen abgesucht werden muß. Insbesondere muß jede Naht auf Dichtigkeit überprüft werden, bevor Sie das Flachdach abdichten können.

Die einfachste, allerdings auch nicht sehr günstige Möglichkeit das Flachdach abzudichten besteht darin, eine weitere Schicht Bitumen Schweißbahn oder Teerpappe quer zur undichten Schicht auf dem Flachdach mit dem Brenner zu verlegen. Günstiger ist es, zunächst die beschädigte undichte Stelle zu finden, um an dieser dann gezielt das Flachdach abdichten zu können.

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