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Richtiger Umgang mit einem Dachpappen-Brenner

29 Mai 2012

Fast bei jedem Hausbau wird für die Abdichtung vor Feuchtigkeit vom Dach, vom Keller oder vom Balkon eine Bitumenschweißbahn verwendet. Aufgetragen wird die Bitumenschweißbahn im sogenannten Aufflammverfahren, dies bedeutet das die Bitumenschicht der Schweißbahn unter Hitze verflüssigt wird. Dies ist notwendig zum einen wegen der Dichtigkeit, aber auch für die Haftung am Untergrund.

Werkzeug prüfen- bevor es los geht!

Bevor man mit einem Dachpappen- Brenner mit der Abdichtung von einem Dach anfangen kann, sollte man den Brenner, den Schlauch wie auch den Anschluss prüfen. Zum Betrieb vom einem Dachpappen- Brenner ist Gas notwendig, daher sollte der Schlauch wie auch der Anschluss entsprechend geprüft sein. Prüft man sein Werkzeug nicht, kann es durch Undichtigkeiten im Anschluss oder am Schlauch zu einer Entzündung vom Gas kommen. Bei der Arbeit selbst, ist darauf zu achten das der Gas- Schlauch nicht versehentlich durch die Brennerflamme beschädigt wird. Stellt man während den Arbeiten eine Undichtigkeit am Anschluss oder am Brenner fest, ist der Gasanschluss an der Gasflasche sofort zu schließen und zu prüfen.

Bitumen wird vom Dach entfernt

Wichtig ist auch: Bevor es losgeht, altes Bitumen gründlich vom Dach entfernen!

Dies muss man bei Verwendung von einem Brenner beachten

Bei der Verwendung von einem Dachpappen-Brenner, zum Beispiel zum Flachdach abdichten muss man einiges beachten. Bevor man mit der Abdichtung anfangen kann, muss man meist den Untergrund mit einem bitumenhaltigen Voranstrich vorbereiten. Was oft unterschätzt wird ist die Entzündlichkeit von diesem Voranstrich, insbesondere wenn man die Trocknungszeiten nicht beachtet. Beginnt man zu früh mit dem Aufschweißen der Bitumenschweißbahnen, kann sich der Voranstrich und somit der Untergrund entzünden. Daher müssen unbedingt die jeweiligen Herstellerangaben zu den Trocknungszeiten beachtet werden, wenn man den Untergrund bearbeiten muss. Ist der Untergrund eine Dämmlage auf der die Schweißbahn aufgetragen wird, muss man auch hier vorsichtig sein. Erhitzt man die Schweißbahn und somit den Untergrund zu stark, kann es zu Schmelzungen bei der Dämmlage kommen. Dies kann letztendlich dann Löscher in der Dämmlage bzw. sich auch negativ auf die Dämm- Eigenschaften auswirken. Wird die Dämmschicht zu stark erhitzt, ist unter Umständen sogar eine Entzündung der Dämmschicht möglich.

Als weiteres muss man beim Flachdach abdichten beachten, dass man die Bitumenschweißbahn beim Flachdach abdichten nicht zu lange mit der Flamme erhitzt. Eine zu lange Erhitzung der Schweißbahn kann die Oberschicht beschädigen. Eine solche Beschädigung der Oberfläche kann zu Undichtigkeiten und Rissen in der Schweißbahn und letztendlich zu Schäden am Dach führen.

Sicherheit bei der Arbeit mit dem Dachpappen- Brenner

Die Prüfung und Sicherheit der Werkzeuge wurde bereits erwähnt, auch bei den einzelnen Arbeitsweisen wurde auf die Gefahren hingewiesen. Die Hauptgefahr bei der Arbeit mit einem Dachpappen- Brenner ist durch die offene Flamme und die hohe Temperatur, die Brandgefahr. Es ist daher wichtig, dass bei der Arbeit mit einem Dachpappen- Brenner möglichst vorsichtig umgegangen wird und die Brandgefahren minimiert werden. Dies ist zum Beispiel möglich, in dem man die Arbeitsstelle möglichst sauber von entzündlichen Baustoffen hält. Auch sollte bei der Arbeit mit einem Dachpappen- Brenner immer ein Löschgerät vorgehalten werden.

Schweißbahn verlegen

8 November 2011
Im Rahmen der anfallenden Arbeiten auf Dächern, die dazu beitragen sollen, die Abdeckungen möglichst wasser- und feuchtigkeitsundurchlässig sowie in einem gewissen Grad auf wärmedämmend zu machen, stellt das Verlegen von Schweißbahnen eine ganz zentrale Tätigkeit dar. Sowohl auf Schuppen, Lagerhäuschen und Vordächern als auch auf Garagendächern und Terrassenüberdachungen muss die alte Dachpappe hin und wieder erneuert werden. Dies macht es erforderlich, dass sie abgenutzten Materialen abgenommen und neue Beläge aufgebracht werden.
Im Zusammenhang mit der sogenannten Abdichtung von flach verlaufenden Dächern ist das Bitumenschweißen die klassische Variante.
Zur Verbesserung der Haftung von Schweißbahnen empfiehlt es sich, die Dachfläche zuvor mit einer flüssigen Bitumen Grundierung zu streichen. Diese Grundierung dann für ca 30 bis 60 Minuten trocknen lassen und dann die Schweißbahnen aufbringen. Wir empfehlen MEM Dichtes Dach 5 kg.

Um eine Bitumenschweißbahn zu verlegen, sind einige Fertigkeiten und Kenntnisse erforderlich. Darüber hinaus gehören das entsprechende Material sowie die hilfreichen Arbeitsmittel ebenfalls zu speziellen Ausstattungen.
Die Bitumenschweißbahn gilt als extrem widerstandsfähig und dicht. Um die vorgeplanten Tätigkeiten in Hinsicht auf die sachgemäße Verarbeitung beim Schweißbahn verlegen richtig und fachgerecht durchführen zu können, ist es notwendig einen Hitze führenden Brenner mitzuführen, welcher durch eine Gasgemisch betrieben wird. Dieses Gemisch, welches sich in Gasflaschen befindet, realisiert das Erhitzen der Bitumenschweißbahnen, sodass die Materialbeschichtungen verlaufen und dicht miteinander verkleben können. Die Ausführung der einzelnen Tätigkeiten erfolgt in mehreren Arbeitsschritten.
Zu Beginn wird die später auf dem Dach eingesetzte Dachpappe auf der Dachfläche mit einigen Dachpappennägeln fixiert. In der Regel können diese recht einfach in den aus Holz bestehenden Untergrund eingeschlagen werden. Dies trägt dazu bei, dass die einzelnen Dachpappen- oder Bitumenbahnen beim späteren Schweißbahn verlegen nicht verrutschen oder sich verziehen können.
Im zweiten Arbeitsgang kommt es zum Ausrollen oder Ausbreiten der ersten Schweißbahn. Zuvor erfolgt das Ausmessen des zu bedeckenden Dachbereichs. Beim Ausrollen der Schweißbahn ist es wichtig, zunächst nur die halbe Rolle auszubreiten. Die untere Seite der Schweißbahn kann nun mit dem erhitzten Schweißbrenner aufgeheizt werden. Stück für Stück wird weiterhin von der Schweißbahnrolle erhitzt und abgewickelt. Um die Haftung am Unterboden zu verstärken, wird mit dem Fuß immer wieder Druck ausgeübt. Durch festes Auftreten auf die noch warme Schweißbahn wird eine besseres Verkleben gewährleistet. Das Auftreten muss solange durchgeführt werden, bis sich an den Rändern der Schweißbahn die verflüssigte Kautschukmasse zeigt.
Beim Erhitzen der Randstreifen beim Verlegen der Schweißnaht sind Sorgfalt, Erfahrung und Feingefühl geboten. Es kann passieren, dass der Brenner zu lange auf einer Position gehalten wird, sodass dies zu einer Überwärmung der Schweißnaht führt. Dies macht sich daran bemerkbar, dass beim Festtreten die Teermasse an den Schuhen haften bleibt, weil der Teer zu flüssig ist. Wenn die Erhitzung allzu stark wird, was häufig beim ungeübten Umgang mit dem Gasbrenner vorkommt, entsteht ein Verbrennen oder ein sogenanntes Durchbrennen der Bitumenschweißbahn, sodass diese unverwendbar geworden ist. Darüber hinaus kann es auch passieren, dass darunter befindliche Bahnen verbrannt und damit undicht werden kann.
Beim Verarbeiten der Schweißbahn wird die Materialrolle von beiden Seiten her abgearbeitet. Ist die eine Hälfte der Rolle verklebt, kann jetzt der andere Teil der Rolle ausgelegt und verschweißt werden.
Beim Ausrollen der Schweißbahnen muss darauf geachtet werden, dass die neue Bahn die darunterliegende letze Bahn immer wieder um einen gewissen Teil überlappt. Das Verkleben der beiden Materialschichten basiert auf dem Ausschmelzen des Bitumens, des Teers, und wird durch mechanischen Druck verstärkt.
Nach dem Abschluss der festgelegten Tätigkeiten beim Schweißbahn verlegen, erfolgt nach dem Erkalten der Materials das Aufbringen der Dachpappe.
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